Food-Fotografie: Nahrung auf dem Catwalk
Jan 29
Vor einigen Tagen haben wir über Foodspotting und die damit verbundenen populärsten zehn Bilder des Portals berichtet. Es hat einen Sinn, warum wir hier keine Bilder von diesem “schrecklichen Ereignis” gezeigt haben, denn die Bilder der Community waren weder gut in Szene gebracht, noch in irgendeiner Weise ästhetisch. Darum wollen wir euch heute zeigen, wie es richtig gemacht wird!
Andrew Scrivani, Food-Fotograf für die New York Times, Journalist, Blogger und ambitionierter Koch mit Begeisterung für häuslichen Traditionen ist wohl einer der gefragtesten Künstler in diesem Bereich. Anhand seiner Darstellungen wird deutlich, warum Foodspotting niemals allzu große Bekanntheit und Beliebtheit erlangen wird: die Umsetzung, mit der die Unternehmung das Ziel erreichen möchte “leckeres Essen auch so schön auf Papier abzubilden”, zeigt einfach in die falsche Richtung.
Hobbyfotografen und selbst ernannte Modemacher für Lebensmittel versuchen beim hastigen Verzehr von Fast Food noch eben das nahezu alltägliche Mittagessen zu dokumentieren. Anders Scrivani, der sich alle Zeit der Welt nimmt um ein meistens komplett zubereiteten Gang oder Getränke gekonnt gleichzeitig als Dekorateur, Architekt und Fotograf in Position zu bringen – sobald das richtige Licht auf das Subjekt fällt, drückt Scrivani auch den Auflöser seiner Canon-Spiegelreflexkamera und ein perfekt durchdachter Aufbau ist auf der CF-Karte.
Wenn das Auge dann erst einmal das digital entwickelte Bild erblickt, lächelt man einfach gerne über den immer wiederkehrende selbst-ironischen Beitragstitel. Unnötige Lebensmittelpornos gibt’s schließlich auch bei Foodspotting. Übrigens sollten sich die Food-Smartphone-Fotografen vor allem Artikel wie “How to Shoot Ugly Food” von Scrivani einmal zu Gemüte führen. Seinen Blog findet ihr hier.













Wahnsinns Post.Habe ein paar tolle Denkanstoesse gekriegt. Freue mich schon auf weitere Posts.